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(plastik : es geht um Plastikinstrumente,
mucke: berlinerisch Musik)
Elektronische
Musik wird im wesentlichen am Computer erzeugt und somit kommt mehr
oder minder vorfabriziertes, gespeichertes Material zur Auffuehrung
(dies gilt fuer E-Musik, wie auch fuer Techno, etc.). Elektronische
Musiker im Sinne von Instrumentalisten findet man am ehesten noch
am Keyboard-gesteuerten Synthesizer, jedoch seltener in Musik die einen
Anspruch auf Virtuositaet des Musikers, auf strukturelle Komplexitaet
und klangliche Differenzierung hat, wie etwa die Neue Musik und der
Zeitgenoessische Jazz. Die Industrie im Zusammenspiel mit dem Massenkonsumenten
verfolgt tendeziell eher die Entwicklung von musikalischer Hard-
und Software, die einen solchen Anspruch obsolet zu machen scheint. Und
die Musikindustrie und die Medien sind ihr dabei behilflich.
Das
Projekt "Plastikmucke" basiert u.a. auf folgenden Grundideen:
- Die
Musiker sollten Live-Musiker sein, also nicht bloss einen Drumcomputer
bedienen oder Baender abspielen.
- Obwohl
durchaus akustische Instrumente zum Einsatz kommen koennen, liegt
das Hauptinteresse des Projekts in der elektronischen Klangerzeugung.
- Damit
verbunden ist die Weiterentwicklung von elektronischen Instrumenten
und Klangsyntheseformen.
- Es
handelt sich um ein offenes Projekt, das sich voraussichtlich personell
und medial erweitern wird.
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BIOs:
Julean
Simon (A), spielte in den fruehen 80ern Saxophon in verschieden Ensembles
fuer Neue Musik und Freien Jazz. Zwischen 1986 und 2000 arbeitete
er in der Forschung, Konzeptentwicklung und Projektmanagement im
Bereich Softwareentwicklung. 2000 hat er den Wind-Midi-Controler
fuer sich entdeckt und versucht seither das Instrument spieltechnisch
und hinsichtlich der Klangerzeugung (u.a. Physical Modelling Synthese)
weiterzuentwickeln und zu zeigen, dass es als Life-Instrument fuer
Elektronische Musik hervorragend geeignet ist. (uea-io.de/simon)
Ernst
Bier, studierte Schlagzeug bei Billy Brooks, Charlie Persip, Vernell
Fournier und Elvin Jones. Von 1982-1987 lebte und arbeitete er in
NY City. Nach seiner Rückkehr aus den Staaten lebte Ernst zunächst
in Köln und anschließend in Berlin, wo er regelmäßig
Workshops leitet. Die Liste der Musiker, mit denen er gearbeitet
hat, liest sich wie ein Who's Who des Jazz. Mit seinem einfühlsamen
Spiel, seiner Hingabe und seiner konstruktiven Art hat er sich zu
einem hochgeschätzten und gefragten Schlagzeuger entwickelt.
(jazzdrumming.de)
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